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Sinn und Zweck von Businessplänen - Teil 1 von 3

Teil 1 von 3 - Sinn & Zweck von Businessplänen von Florian Brandhoff

 

In dieser Artikelserie zum Thema Businessplan möchte ich näher beleuchten, wann und in welcher Form eine Erstellung lohnt und wann nicht. Vorab möchte ich kurz auf den Sinn und Zweck von Businessplänen eingehen. 

 

In den beiden nächsten Blogbeiträgen geht es um wesentliche Bestandteile sowie typische Fehler bei Businessplänen

 

Was ist ein Businessplan?

 

Ein Businessplan ist eine ausführliche, schriftliche Beschreibung des Geschäftsmodells, der Gründerperson/en sowie einer Finanzplanung. Der Businessplan soll eine Einschätzung der mittel- bis langfristigen Unternehmensentwicklung ermöglichen. Dazu ist es erforderlich, Kundennutzen, Marktlage, Profitabilität sowie Chancen und Risiken nachvollziehbar darzustellen.

 

Ein erster Prüfstein

 

In der Praxis ist der Businessplan für mich ein erster Hinweis auf den Charakter des Gründers. Kann die Person die Geschäftsidee souverän vorstellen? Ist das Geschäftsmodell so dargestellt, dass es Kapitalgeber überzeugt? Gibt es für die Leistung oder das Produkt einen ausreichend großen Kundenkreis?

 

Sinn und Zweck

 

Bank

 

Im Gründungsstadium sind nicht unwesentliche Investitionen notwendig und so ist die Erstellung eines Businessplans allein schon zur Vorlage bei der Bank zur Deckung des Kapitalbedarfs erforderlich, da weder Jahresabschlüsse noch betriebswirtschaftliche Auswertungen vorgelegt werden können. 

 

Partner

 

Es kann aber auch sinnvoll sein, Partner mit ins Boot zu holen, die einen Bereich abdecken, in dem der Gründer nicht so stark ist wie z.B. in kaufmännischen Fragen. Hierfür macht es Sinn, im Businessplan unter dem Punkt „Chancen und Risiken“ auf den Bedarf eines kaufmännischen Geschäftsführers hinzuweisen und so zu dokumentieren, dass dies erkannt wurde.         

 

Gründungszuschuss

  

Dem Antrag auf Gründungszuschuss bei der Arbeitsagentur ist eine fachkundige Stellungnahme bzw. Tragfähigkeitsprüfung beizufügen. Diese erhalten Sie bei der Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Innung, Steuerberater, kommunalen Wirtschaftsförderung oder bei Banken und Sparkassen. Der fachkundigen Stelle ist hierfür unter anderem ein Businessplan vorzulegen.

 

Wie Sie sehen ist der Businessplan in der Praxis sehr präsent und meiner Meinung nach auch ein gutes Werkzeug, um Gründungsvorhaben und Gründerpersönlichkeit zu beurteilen.

 

>>> Fortsetzung in Teil 2 der Reihe

 

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